Martina Pampuch

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Martina Pampuch, OStR'
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Beruf und Zukunft

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"Beruf und Zukunft"
(BuZ)

 

Die Klasse "Beruf und Zukunft" richtet sich v.a. an Schülerinnen und Schüler, die an der Förderschule den Hauptschulabschluss bzw. einen guten Förderschulabschluss erreicht haben. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Berufsvorbereitungsjahres. Diese Schulform bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Berufsreife zu erhöhen und unmittelbar im Anschluss an das Schuljahr in der BuZ-Klasse ein Ausbildungsverhältnis zu erhalten.

In dieser Schulform werden allgemein bildende und berufsbezogene Inhalte vermittelt, die eine Berufsvorbereitung und Berufsorientierung ermöglichen. Die Theorie des berufsbezogenen Lernbereichs stellt dabei die notwendige Unterstützung und Untermauerung der Praxis, die in den Praktikumsbetrieben absolviert wird, dar.

Dieser Bildungsgang lebt von der Zusammenarbeit und dem Austausch mit verschiedenen Partnern. Dazu gehören zurzeit:

  • Agentur für Arbeit
  • Förderschulen in Braunschweig
  • Landesschulbehörde, Abt. Braunschweig
  • Kompetenzagentur der Stadt Braunschweig
  • Praktikumsbetriebe
  • Helene-Engelbrecht-Schule, Berufsbildende Schulen Braunschweig

Welche Ziele verfolgt dieser Bildungsgang?

Ziel dieses Bildungsganges ist es, Schülerinnen und Schülern auf eine Berufsausbildung oder Erwerbstätigkeit vorzubereiten. Diese Schulform vermittelt dabei notwendige Grundlagen beruflicher Handlungsfähigkeit für die verschiedenen Berufsfelder.
Vor dem Hintergrund der momentanen Situation immer noch knapper Ausbildungsplätze ist es für die Absolventen und Absolventinnen der Förderschulen nahezu aussichtslos, eine Ausbildung aufzunehmen. Im Rahmen der engen Kooperation mit Ausbildungsbetrieben kann der Besuch der BuZ-Klasse zu einem Ausbildungsverhältnis führen.

Welche Aufnahmevoraussetzungen gibt es?

In die Klasse "Beruf und Zukunft" werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die an der Förderschule den Hauptschulabschluss bzw. einen guten Förderschulabschluss erreicht haben. In enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Förderschule werden gezielt Schülerinnen und Schüler ausgewählt und für diesen Bildungsgang BuZ empfohlen.
Bei der Anmeldung bzw. spätestens bei der Aufnahme müssen die Schülerinnen und Schüler eine Bestätigung des Praktikumsbetriebes vorlegen, bei dem sie das Betriebspraktikum ableisten werden. Aufgrund der bestehenden Zusammenarbeit mit verschiedenen Praktikumsbetrieben können die zuständigen Lehrkräfte bei der Suche und Vermittlung eines Praktikumsplatzes unterstützen.

Welche Erwartungen werden an die Schülerinnen und Schüler gestellt?

Es wird erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler sich ernsthaft auf eine spätere Berufstätigkeit vorbereiten wollen. Hierzu sollen bei den Schülerinnen und Schülern als persönliche Voraussetzungen u.a. ein gepflegtes Erscheinungsbild, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zur Teamarbeit vorhanden sein. Dabei ist es selbstverständlich, dass die Schülerinnen und Schüler regelmäßig und pünktlich zum Unterricht erscheinen sowie die notwendigen Unterlagen mitbringen.

Wie wird der Unterricht organisiert?

Die Schülerinnen und Schüler besuchen an zwei Tagen (im zweiten Schulhalbjahr an einem Tag) in der Woche die Helene-Engelbrecht-Schule und arbeiten an drei Tagen (im zweiten Halbjahr an vier Tagen) im Praktikumsbetrieb. Sie sollen sich auf diese Weise praktisch erproben und letztendlich ihre Ausbildungsfähigkeit beweisen.
Eine Schlüsselfunktion hat die enge Begleitung der Tätigkeit in den Praxisbetrieben durch spezifische Fachpraxislehrkräfte der Helene-Engelbrecht-Schule.

Welcher Unterricht wird erteilt?

Durch die regelmäßige Rücksprache mit den Ansprechpartnern in den Praxisbetrieben ergibt sich im Unterricht die Möglichkeit, Entwicklungspotentiale aufzudecken und unmittelbar in der Schule im Unterricht aufzugreifen und zu bearbeiten. Solche Entwicklungsbereiche können z. B. in der betrieblichen Kommunikation gesehen werden, aber auch in der schriftlichen Dokumentation oder im Fachrechnen. Weitere Schwerpunkte stellen die Vermittlung eines gesundheitsgerechten Verhaltens (z. B. Rückenschule) und angemessener Umgangsformen sowie die Thematisierung von Arbeitstugenden dar. Teamentwicklung wird im Sportunterricht aber auch in besonderen Teamentwicklungsstunden aufgegriffen. Darüber hinaus sind im Stundenplan EDV-Unterricht und als optionales Lernangebot Englisch/Kommunikation enthalten, um den Einstieg in den Berufsschulunterricht im Falle der Ausbildung zu erleichtern.
Entsprechend erfolgt der Unterricht neben den allgemein bildenden Fächern (Deutsch/Kommunikation, Politik, Sport, Religion) ebenso im berufsbezogenen Lernbereich in der Theorie und Praxis. Die Klasse "Beruf und Zukunft" orientiert sich dabei an den Vorgaben des Berufsvorbereitungsjahres.

Welche Möglichkeiten bestehen nach Abschluss dieser Schulform?

Im Anschluss an die BuZ-Klasse ist die Aufnahme einer Ausbildung möglich. Weitere schulische Qualifizierungen bestehen z.B. über einen Besuch der Berufseinstiegsklasse oder einen Besuch der Berufsfachschule.
Die Schulpflicht endet nach diesem Jahr.

Welche Kosten entstehen?

Es entstehen die üblichen Angaben u.a. für Lernmittel, Materialien, Besichtigungen, Exkursionen. Eine Praktikumsvergütung wird nicht gezahlt.

Wann und wo melde ich mich an?

Anmeldung

1. bis 20. Februar
bitte per Post an:

Helene-Engelbrecht-Schule

Reichsstraße 31
38100 Braunschweig

Telefon: 0531 - 4704184 oder 4704185
Fax: 0531 - 4704188

E-Mail: Helene-Engelbrecht-Schule@braunschweig.de


Ein Anmeldeformular ist über das Schulbüro oder auf unserer Website im Bereich Wichtige Formulare erhältlich.

Mit der Anmeldung sind einzureichen:

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie des letzten Schulzeugnisses
  • Passbild