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Dr. Regina Dahms, StR'
Teamleitung

Berufsschule für den Berufsbildungsbereich der Werkstätten

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Zweijährige Berufsschule für den Berufsbildungsbereich der Werkstätten
(WfmB)

Die Grundlage für die Strukturierung der Stundentafel dieses Bildungsganges richtet sich nach den Lernbereichen in der engen Verzahnung mit den Tätigkeitsbereichen, die im Berufsbildungsbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen angeboten werden.

Schwerpunkte der Ausbildung sind neben der weiteren Förderung der Kulturtechniken die Bereiche Gesundheitsbildung, Hauswirtschaft mit den Schwerpunkten Catering bzw. Wäschepflege, Verpackung und Logistik, Metalltechnik und Montage- und Leichtmontagearbeiten, Holzbau, Garten- und Landschaftsbau, Wohnen und Mobilität sowie spezielle Projektarbeiten mit dem Berufsbildungsbereich in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfmB).

Die Lerngruppen sind aus sonderpädagogischen Gründen sehr überschaubar gehalten. Im Durchschnitt liegt die Klassengröße bei ca. 7 - 8 Schülerinnen/ Schülern. Diese Gruppengröße kann je nach Schwere der Behinderung auch noch leicht variieren.

Die Ausbildungszeit beträgt insgesamt zwei Jahre im Rahmen einer dualen Ausbildungsstruktur (Berufsschule und Werkstatt für Menschen mit Behinderungen). Die rechtliche Grundlage zum Besuch der Berufsschule für Schülerinnen und Schüler in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ergibt sich aus dem Niedersächsischen Schulgesetz, welches eine Mindestschulzeit von 12 Jahren vorsieht sowie den Vorgaben aus dem SGB IX (vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT UND SOZIALE SICHERUNG "REHABILITATION UND TEILHABE BEHINDERTER MENSCHEN", 66, 2003).

Berufsübergreifender Lernbereich

Deutsch/ Kommunikation

Der Unterricht im Fach Deutsch/ Kommunikation ist durch eine sehr binnendifferenzierte individuelle Vorgehensweise gekennzeichnet. Nicht alle Schülerinnen und Schüler, die diese Schulform besuchen, sind in der Lage zu lesen und zu schreiben, bzw. Texte zu erarbeiten. Hier werden - soweit möglich - Grundlagen der Worterkennung auf sonderpädagogischer Basis erarbeitet. Lese- und Rechtschreibübungen für Schülerinnen und Schüler mit Lernbehinderungen werden in einem schülerindividuellen Kontext angeboten. Dies gilt auch für den Umgang mit dem Computer.

Politik

Die Inhalte des Politikunterrichtes richten sich nach den individuellen kognitiven Möglichkeiten und Interessen der Lerngruppen. Vor allem aktuelle politische Themen, aber auch Themenkreise wie Selbstständigkeit und Wohnen, Regeln und Gesetze, Mobilität und Reisen inklusive Verkehrserziehung sowie die sozialen Sicherungssysteme sind Gegenstand des Politikunterrichts.

Bewegungserziehung und Sport

Die Bewegungserziehung und der Sport mit Schülerinnen und Schülern der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihren motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Insbesondere psychomotorische Elemente finden Eingang in den Sportunterricht. Hinzu kommen die Sport- und Spielformen, die die sozialen Kompetenzen fördern. Der Sportunterricht ist hier binnendifferenziert aufgebaut, um die individuelle Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.

Religion

Die Religionserziehung wird im Rahmen der Durchlässigkeit anderer Unterrichte durchgeführt. Den Schülerinnen und Schülern werden Werte und Normen durch die unterrichtliche Auseinandersetzung mit Themen Regeln, Gesetzen und Gewalt vermittelt. Auch das Einbeziehen bestimmter christlicher Feiertage sowie die Auseinandersetzung mit anderen Glaubensrichtungen haben Eingang in die Religionserziehung.

Berufsbezogener Lernbereich

Schwerpunkte der Ausbildung sind die Bereiche Gesundheitsbildung, Hauswirtschaft mit den Schwerpunkten Catering bzw. Wäschepflege, Verpackung und Logistik, Metalltechnik und Montage- und Leichtmontagearbeiten, Holzbau, Garten- und Landschaftbau, Wohnen und Mobilität sowie spezielle Projektarbeiten in Kooperation mit dem Berufsbildungsbereich in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

In den Lernbereichen Gesundheitsbildung und Gesundheitserziehung werden Themen der gesunden Ernährung, Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers, Krankheiten und betrieblicher Gesundheitsschutz angeboten. Im Bereich der Vorbereitung auf die Montage- und Leichtmontagearbeiten sowie im Holzbau wird der praktische Bezug durch konkrete Projektarbeiten mit der Lebenshilfe Braunschweig hergeleitet. Im berufsbezogenen Lernbereich ist es ebenfalls von großer Bedeutung die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen der arbeitsweltbezogenen Kulturtechniken wie Fachrechnen, Lesen und Schreiben zu unterstützen. Hier werden alle Unterrichtsfächer miteinander vernetzt, so dass der direkte Handlungsbezug zur Tätigkeit in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gelebt wird.

Ziel

Ziel des Unterrichts an der Berufsschule des Berufsbildungsbereiches der Werkstätten ist es, den Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten und Fertigkeiten im theoretischen, praktischen und sozialen Bereich zu vermitteln, die sie befähigen im Berufsbildungsbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Tätigkeiten auszuüben, die ihren individuellen Neigungen und Möglichkeiten entsprechen.

Stundenübersicht

Zahl der Wochenstunden
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