Treffen des Alumninetzwerks Heilerziehungspflege

Zum wiederholten Male hat sich das Alumninetzwerk Heilerziehungspflege ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Fachschule HEP zu einem Arbeitstreffen in der Helene-Engelbrecht-Schule eingefunden. Neben lockerem privaten Austausch stand auch die Diskussion der aktuellen berufspolitischen Entwicklung auf der Tagesordnung. Allem voran ging es um die Öffentlichkeitsarbeit.
Vielen Menschen ist der Beruf der Heilerziehungspflegerin beziehungsweise des Heilerziehungspflegers schlichtweg unbekannt. Selbst manche Fachkräfte im Gesundheitssystem können die Aufgaben von HEPs nicht eindeutig verorten, so Andreas Fehn.
Hier möchte das Alumninetzwerk tätig werden. Es geht ja nicht allein darum, mehr junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern, so Fehn weiter. Wir HEPs erfüllen zudem eine wichtige politische und kulturelle Aufgabe, die es in der Gesellschaft zu kommunizieren gilt.

In diesem Zusammenhang wollen die Alumni verstärkt das Internet nutzen, um sich beispielsweise zu gesellschaftlichen Fragestellungen zu positionieren. Denkbar wäre etwa ein Videoblog, in dessen Rahmen Chancen und Hindernisse der Umsetzung von Inklusion diskutiert werden, so Sandra Berger. Interessant wäre auch die Frage, welche Art von Assistenz und Pflege sich die Betroffenen künftig selbst vorstellen.

Das Alumninetzwerk Heilerziehungspflege wird sich voraussichtlich im November erneut treffen. Der genaue Termin wird im Vorfeld über die Facebook-Seite der HES bekanntgegeben werden. Angesprochen sind alle ehemaligen Absolventinnen und Absolventen der Fachschule Heilerziehungspflege in unserem Hause.